Ornithologische Reise Extremadura - Sierra de Gredos

ab 1580 €

Gruppenreise

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DETAILS

Die außergewöhnliche Vielfalt ihrer Vogelwelt und die enormen Weiten ihrer beeindruckenden Landschaften haben die Extremadura vor allem bei Vogelbeobachtern zu einem Traumziel in Europa werden lassen.

Wir beobachten die charakteristischen Tier- und Pflanzenarten in deren Lebensräumen und spüren die Stille und den Frieden beim Wandern durch weiträumige Naturlandschaften.

Wir wohnen in einem kleinen Hotel in Trujillo mit gutem Essen. Die Lage ist ideal um von hier aus sternförmig unsere Exkursionsziele zu erreichen.

Ein Rundgang durch den beeindruckenden mittelalterlichen Ort Trujillo, Heimat mehrerer bekannter Konquistadoren, mit vielen Störchen, Rötelfalken, Schwalben und Seglern, ergänzt das Bild der Region. Meist fahren wir auch nach Mérida, der römischen Hauptstadt der Iberischen Halbinsel, um auf der 800 m langen Römerbrücke über den Guadiana den Blick auf die Flussinseln mit ihren Reihern, Eisvogel, Beutelmeise, Purpurhuhn… zu genießen.

Die beiden letzten Tage beobachten wir in den Gebirgsregionen der Sierra de Gredos, ca. 150 km nordwestlich von Madrid.

Hier erwarten wir Vogelarten wie Steinrötel, Ortolan und Zippammer, die im Hochgebirge brütenden iberischen Blaukehlchen, Bergpieper sowie Iberischen Steinbock, Perleidechse, Iberische Smaragdeidechse und zahlreiche Gebirgsblumen.

Den thematischen Rahmen bildet die Natur- und Vogelbeobachtung und das Naturerlebnis, ergänzt durch das Verständnis für die Entstehung des heutigen Landschaftsbildes das bedingt ist durch uralte Nutzungsformen, wie z. B. die Wanderweide (Transhumanz).

Trappen, Geier, Störche, Dehesas sowie Blumen und Tiere des Hochgebirges

Vogelbeobachtung in den Gebirgsregionen der Sierra de Gredos

Außergewöhnliche Vielfalt der Vogelwelt und die enormen Weiten ihrer beeindruckenden Landschaften in der Extremadura

ROUTE

Alle

1. Tag:

Individuelle Anreise nach Madrid (zahlreiche Flugverbindungen ab D-CH-A). Abholung am Flughafen und Transfer zu unserer Unterkunft in Trujillo. Begrüßung und gemeinsames Abendessen.

2. - 5. Tag:

Auf Fahrten und Wanderungen (ohne besondere Anstrengungen und Schwierigkeiten) lernen wir die charakteristischen Großlandschaften der Extremadura mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt kennen.

Anders als meist sonst in Europa handelt es sich hier nicht um einige wenige, konkrete Naturschutzgebiete die durch Siedlungen, Infrastrukturen und intensive Landnutzungsformen inselartig voneinander getrennt wurden.

Das Besondere der Extremadura als Naturraum ist vielmehr das fast flächendeckende Vorhandensein von sehr naturnahen Landschaften, geprägt von extensiver Weidewirtschaft, Wald und Dehesas, ausgedehntem Brach- und Buschland, unregulierten, frei fließenden Bach- und Flussläufen… und wenigen, sich harmonisch in die Landschaft einfügenden Dörfern.

Im Folgenden werden die Vögel besonders herausgestellt da sie die bekanntesten Protagonisten der Extremadura sind – aber wir achten genauso auf die Pflanzen, Reptilien, Schmetterlinge…

Wer die hier vorkommenden, begehrten und seltenen Vogelarten kennen lernen möchte, wird sie in dieser Woche auch fast alle beobachten können – dennoch wollen wir die Natur auch in ihrer ganzen Vielfalt auf uns wirken lassen.

Der Nationalpark Monfragüe mit seinem unglaublichen Greifvogelreichtum (Gänse- Mönchs- und Schmutzgeier, 5 Adlerarten, Schwarzstorch, Uhu) zieht sich mit 2 Bergketten parallel zum Tajofluß. Dabei wandern wir durch ursprünglichen, artenreichen mediterranen Wald und auch durch die ältesten Korkeichenbestände der Region, lernen die schwarzen Iberischen Schweine kennen, deren Schinken zu den besten der Welt gehören und genießen den Spaziergang entlang eines völlig naturbelassenen kleinen Flusses mit Vorkommen von Fischotter und Maurischer Bachschildkröte.

Kontrastierend zur Steineichendehesa bieten die offenen Steppenlandschaften mit extensiver Weidewirtschaft Lebensraum für Groß- und Zwergtrappe, Triel, Steinkauz, Wiesenweihe, Flughühner, Häherkuckuck, Mittelmeer-Raubwürger und mehreren Lerchenarten. Diese Offenlandschaften verändern sich leider durch zunehmend intensivere Nutzung, so dass einige der hier vorkommenden Arten in den letzten Jahren schon selten geworden sind.

Ausgedehnte Kork- und Steineichenbestände, blühende Wiesen und Hänge, mittelalterliche Brücken über unbegradigte Bach- und Flußläufe, kleine, urige Dörfer und Landschaften wie sie in Europa sonst nirgendwo zu finden sind: all diese Impressionen bleiben unvergesslich.

Ein z. T. verlandender Stausee hat sich in den letzten Jahren zu einem Wasservogelparadies entwickelt.

Hier brüten Purpurhuhn, Zwergdommel, Purpur-, Rallen-, Kuh-, Seiden- und Nachtreiher, Rohrschwirl, Teich- und Drosselrohrsänger sowie Beutelmeise. Aus Beobachtungshütten bieten sich gute, störungsfreie Beobachtungsmöglichkeiten.

6. Tag:

Abreise aus Trujillo auf die Nordseite der Sierra de Gredos. Fast plötzlich ändert sich hier das Landschafts- und Vegetationsbild, es wird sehr viel grüner, die Vegetationsentwicklung scheint im Vergleich zu den Tieflagen der Extremadura um Wochen zurück zu liegen. Unser Standort für die nächsten Tage ist ein sehr hübsches Hotel mit gutem Restaurant nahe dem Ort Navarredonda de Gredos. Der sehr an Vögeln interessierte Besitzer hat einen direkt vom Hotel zugänglichen Raum mit einer verspiegelten Glasscheibe eingerichtet vor der im Garten Ansitze und Futterstellen für zahlreiche Vogelarten geschaffen wurden um Beobachtung und Fotografie auf kürzeste Distanzen zu ermöglichen.

7. und 8. Tag:

Die Sierra de Gredos verläuft als Teil eines langen Gebirgszuges in ost-westlicher Richtung quer durch Spanien und trennt die nördliche von der südlichen Meseta. Es ist ein gewaltiges Granitmassiv mit Höhen bis zu 2.600 m. Wir können auf einer Strasse bis auf ca. 1.800 m Höhe  hinauffahren und von dort aus, ohne  besondere Anstrengungen, die Tier- und Pflanzenwelt beobachten.

Iberische Steinböcke sind gut vertreten und verhalten sich sehr vertraut. Charaktervogelarten hier oben sind Heckenbraunelle, Zippammer, Ortolan, Feldlerche, Bergpieper, Steinschmätzer, Schafstelze, Blaukehlchen und Steinrötel. Auch Alpenkrähen, Wasseramsel und Geier auf Nahrungsflügen kommen vor. Die Iberische Smaragdeidechse erreicht hier oben ihre höchstgelegenen Vorkommen. Während wir in den vergangenen Tagen die mediterrane Flora schon in ihrer Spätphase erlebt haben, werden wir hier wieder Frühlingsblühern (z. B. mehrere Narzissenarten) begegnen…

9. Tag:

Nach dem Frühstück Rücktransfer nach Madrid und Heimreise bzw. individuelle Verlängerung in Spanien.

TERMINE

  • 27/04/2019 - 05/05/2019 im Doppelzimmer 1580,-€ p.P.
    EZ-Zuschlag ab 210,-€ p.P.

HINWEISE

Natur-Fotografie ist selbstverständlich auch immer möglich (mit den Beschränkungen die eine Gruppenreise hier setzt). Ich plane immer ausreichend Zeit in den besuchten Gebieten ein um sie mit allen Sinnen erfassen und genießen zu können.

Mittags machen wir meist Picknick, für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmäßig gesorgt.

Interesse an der Natur, Freude am beobachten und bestimmen von Tieren und Pflanzen und eine normale körperliche Kondition – mehr wird für eine Teilnahme nicht vorausgesetzt!

Sondertermine für geschlossene Gruppen gerne auf Anfrage – natürlich auch mit abgewandeltem Programmverlauf möglich

FAQs

Ornithologische Reisen – Was dürfen Sie erwarten?

Interesse an der Natur, Freude am beobachten und bestimmen von Tieren und Pflanzen und eine normale körperliche Kondition – mehr wird für eine Teilnahme nicht vorausgesetzt!

Langjährige und erfahrene Vogelbeobachter kommen bei der Beobachtung neuer oder seltener Arten genauso auf ihre Kosten wie interessierte Neuanfänger, die sich Anregungen und Hilfe bei der Bestimmung wünschen.

Auch wenn die Vogelwelt bei den meisten Reisen den Schwerpunkt bildet, so freut sich die Reiseleitung  immer sehr über interessierte Blumen- und Pflanzenliebhaber unter den Teilnehmern, da auch der botanische Aspekt bei diesen Reisen sehr wichtig ist.

Natur-Fotografie ist selbstverständlich auch immer möglich (mit den Beschränkungen, die eine Gruppenreise hier setzt). Es wird immer ausreichend Zeit in den besuchten Gebieten eingeplant, um sie mit allen Sinnen erfassen und genießen zu können.

Gerne informiere die Reiseleitung auch über Spaniens Geschichte, Kultur, Gesellschaft, Bräuche und Lebensart – so wie es sich gerade durch ein Erlebnis oder eine Frage zwanglos ergibt.

Wir sind meist den ganzen Tag in der Natur, mit unserem Fahrzeug (Bus oder Minivan) fahren wir in die Beobachtungsgebiete, die wir uns auf Spaziergängen und kleinen Wanderungen erschließen.

Extreme wie sehr frühes Aufstehen, sehr späte Rückkehr zum Hotel, ewige Busfahrten oder anstrengende Wanderungen gibt es i. d. R. nicht!

Manchmal lohnt es sich etwas früher aufzustehen (z. B. Trappenbalz, Wolfs- oder Bärenbeobachtung) aber dies betrifft wenige konkrete Tage und wer es vorzieht, bleibt diese frühen Stunden im Hotel bis zur Rückkehr der Gruppe.

Natürlich ist der Naturgenuss nicht alles – am Abend, bei einem guten Essen und einem Glas Wein in einer ansprechenden Unterkunft, kann der Tag gut ausklingen.

Die Auswahl schön gelegener, ansprechender, fast immer kleiner Hotels mit guter Küche sorgt neben dem Naturgenuss für unser Wohlbefinden.

Mittags machen wir meist Picknick, für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmäßig gesorgt.

Durch die Auswahl und genaue Kenntnis der besuchten Gebiete und in der Gemeinschaft einer kleinen Gruppe lassen sich die unterschiedlichen Interessen in und an der Natur sehr gut vereinbaren!

Das Bestreben der Reiseleitung ist es, allen Teilnehmern gerecht zu werden, indem einerseits eine konzentrierte, anspruchsvolle Beobachtung gewährleistet wird, andererseits aber auch weniger erfahrenen Teilnehmern Kenntnisse quasi nebenbei und untereinander in der Gruppe vermittelt werden.

Wir führen immer ein Spektiv mit und nutzen jede Gelegenheit, den Mitreisenden so ein besseres Seherlebnis zu bieten. Wer ebenfalls ein Spektiv besitzt sollte es unbedingt mitbringen, ansonsten reicht ein gutes Fernglas.

Am Herzen liegt der Reiseleitung nicht nur die isolierte Betrachtung der Tier- und Pflanzenarten, sondern vielmehr ein Verständnis für das gesamte ökologische Gefüge einer Landschaft zu vermitteln, d. h. einzugehen auf Themen wie z. B.:

– wie ist diese Landschaft entstanden?

– Einflüsse des Menschen: von der Natur- zur Kulturlandschaft

– welche Lebensräume benötigen die beobachteten Tierarten?

– wie leben sie, welche ökologischen Ansprüche stellen sie?

– Fragen zum Naturschutz

Die Reiseleitung möchte alle Teilnehmer an jahrzehntelanger Erfahrung als naturkundlicher Reisebegleiter mit Schwerpunkt Spanien und am Naturgenuss an der noch immer reichen und sehr vielfältigen Natur Spaniens teilhaben lassen – bei jeder Reise immer wieder aufs Neue!

Zusatzleistungen

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Anmerkungen

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ENTHALTEN

  • 8 Übernachtungen in stilvollen kleinen Hotels mit Frühstück und Abendmenu (incl. Wasser und Wein). Jedes Zimmer selbstverständlich mit eigenem Bad.

  • Alle Fahrten und Exkursionen ab/bis Flughafen Madrid im modernen Reisebus mit Fahrer

  • Reiseleitung: Roberto Cabo

NICHT ENTHALTEN

  • Nicht im Preis eingeschlossen ist die individuelle An- und Abreise bis/ab nach Madrid

  • Getränke und Mittagessen (vorzugsweise als Picknick - für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmäßig gesorgt).

AKTIVITÄTEN

VERANSTALTER

Urlaub & Natur

ZAHLUNGSMODALITÄT

  • Höhe der Anzahlung in Prozent des Reisepreises: 20 %
  • Fälligkeit der Restzahlung: 28 Tage vor Reisebeginn
  • Sofern bei der Reise eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn möglich.

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